Objektbericht: Schule Flor del Campo in Cartagena/CO

Die kolumbianische Stadt Cartagena gilt als eine der schönsten Kolonialstätten der Karibik. Von den Spaniern im 16. Jahrhundert gegründet, ist sie aufgrund ihrer Architektur und geografischen Lage ein beliebtes Touristenziel. Gleichzeitig lebt ein Großteil ihrer Einwohner in bitterer Armut; soziale Brennpunkte und eine hohe Kriminalitätsrate sind die Folge. Mit der Schule Flor del Campo haben zumindest einige Kinder jetzt einen geschützten Ort erhalten. Geplant wurde sie von dem Architekten Giancarlo Mazzanti aus Bogota. Er hat nicht nur ein funktionales Gebäude geschaffen, sondern ein städtebauliches Gesamtgebilde, in das er auch die Außenräume mit einbezieht.

Die Verwendung von Beton spielte bei der Auswahl der Materialien eine große Rolle. Er kann von einheimischen Arbeitern hergestellt/verarbeitet werden, seine Kosten sind vergleichsweise gering und gleichzeitig führt er bei handwerklichem Können zu einem qualitativ hochwertigen Ergebnis. Für seinen Einsatz in Cartagena folgte die Herstellung des Betons keiner vorgegebenen Rezeptur.

Bildnachweis: Giancarlo Mazzanti, Bogota/CO via Baunetz

Quelle: http://www.beton.org

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