Hohe Energiepreise gefährden die Konjunktur
Fuldabrück, im Februar 2011
Laut dem Konjunkturbericht der IHK Kassel zeigt sich die nordhessische Wirtschaft zum Jahresbeginn in glänzender Verfassung, doch die größten Risiken sehen knapp 56% der Unternehmer in den Energie und Rohstoffpreisen. Dies geht aus den Zusatzfragen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor. Damit belegt das Thema Energiekosten bundesweit einen traurigen Platz 1 im Ranking der Sorgen der Unternehmer.
Währendessen fordert die Wirtschaft ein verbindliches Energieeinsparziel
Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) forderte Kanzlerin Angela Merkel auf, sich beim EU-Energiegipfel für ein EU-weit bindendes Energieeinsparziel von 20 Prozent bis 2020 einzusetzen. Für Unternehmen ist die Verbindlichkeit von Zielen und Maßnahmen der Energiepolitik entscheidend, um Investitionssicherheit für unternehmerische Entscheidungen zu gewährleisten.
Laut DENEFF ist Energieeffizienz nicht nur Schlüsselfrage für die kosteneffektive Erreichung der Klimaziele und einer Energieversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien, sondern auch ein wichtiger Konjunktur- und Jobmotor. Außerdem gilt es die Abhängigkeit von immer teureren Energieimporten zu verringern und vorrangig die Netze von schnell einzusparenden Energiemengen zu entlasten, um teure Ausbauten zu vermeiden.
Aus Sicht der Energieeffizienzbranche müssen EU-weit nationale Sanierungsfahrpläne für den Gebäudebestand eingeführt werden, die mit Unterstützung zielgerichteter Förder- und Finanzierungsdienstleistungen alle Hauseigentümer in die Lage versetzen, den Energiebedarf ihrer Gebäude bis 2050 wirtschaftlich um im Durchschnitt 80 Prozent zu senken.
Sofort Energie sparen
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