Energieeffiziente Klimatisierung mit Betonkernaktivierung
Heizen und Kühlen mit Raumdecke oder -wand
Thermische Energie z. B. in Betondecken zu speichern und damit energieeffizient Räume zu temperieren, ist eine innovative, kostengünstige und umweltfreundliche Methode, um Grundlasten zur Raumkühlung und –heizung zu decken. In optimal abgestimmten Gebäuden genügt die Betonkernaktivierung sogar, um den gesamten Heiz- und Kühlbedarf abzudecken. In Nichtwohngebäuden, insbesondere bei Büro- und Verwaltungsgebäuden, wird dabei die moderne Betonkernaktivierung von TGA-Planern und Architekten gerne in Raumdecken oder -wänden eingesetzt. Hier kommen vorgefertigte Rohrsysteme wie das Contec von Uponor direkt in den Betonteilen innerhalb der Bewehrungsanlage zum Einsatz. Das in den robusten Kunststoffrohren der Betonkernaktivierung zirkulierende Wasser erhält seine Vorlauftemperatur beispielsweise – für den Kühlbetrieb – direkt über Erdsonden aus geothermischen Quellen. Überschüssige Wärmelasten werden mit der Kühlfunktion der Betonkernaktivierung in der Nacht über das in den Rohren zirkulierende Wasser aufgenommen und abtransportiert: Ein nachhaltiges Aufschaukeln der Raumtemperatur ist somit nicht möglich.
Robust und praktisch
Neben den energetischen Vorzügen besitzt die Betonkernaktivierung ebenso wirtschaftliche Vorteile: So ist die Montage des bei Uponor bereits werkseitig vorgefertigten Systems Contec schnell und einfach im Baustellenbetrieb möglich. Das hier verwendete peroxidisch, 3-dimensional vernetzte Polyethylenrohr (PE-Xa-Rohr) mit einem Schutzmantel in der Dimension 20 x 2 mm ist für einen unterbrechungsfreien Montageablauf und den schnellen Baufortschritt bereits mit dem Systemmodul verbunden. Das System ermöglicht so eine normgerechte Rohrverlegung und damit eine hohe Leistungsabgabe. Der häufig raue Baustellenbetrieb und die jahrzehntelange Gebrauchsdauer erfordern ein besonders robustes Material. Dank der Materialeigenschaften wie Rissfestigkeit und hoher Punktelastizität, lässt sich das verwendete PE-Xa-Mantelrohr direkt in den Beton gießen. Gegenüber konventionellen Klimaanlagen können so mit der Betonkernaktivierung bis zur Hälfte der Investitions- und Betriebskosten eingespart werden.
Behagliches Klima
Besonders vorteilhaft ist der Einsatz einer Betonkernaktivierung für die Kühlung im Sommer. Im Vergleich zu konventionellen Klimaanlagen sorgt die Betonkernaktivierung an heißen Tagen für eine zug- und geräuschlose Kühlung. Eine Staubaufwirbelungen mit daran haftenden Allergenen und Bakterien wird bei dieser Art der Kühlung vermieden. Bei der „stillen Kühlung“ mit Contec wird die am Tage entstehende Wärme im Raum in der kühlen Betondecke gespeichert und lässt im Raum einen behaglichen Temperaturbereich von 21 °C bis 26 °C entstehen. In der Nacht führt das durch die PE-Xa-Rohre fließende kühle Wasser die Wärme aus der Decke ab. Durch den nächtlich vorgenommenen Temperaturausgleich entsteht in den mit Betonkernaktivierung ausgestatteten Räumen eine angenehme Temperatur. Eine weitere Aufheizung des Gebäudes während einer längeren Hitzeperiode kann somit vermieden werden.
Umfangreiche Systempalette und Know-how
Für den wirtschaftlichen und energieeffizienten Einsatz der Betonkernaktivierung wird das Know-how erfahrener Fachleute für Planung, Dimensionierung und Regelung sowie Steuerung der gesamten Anlage eingesetzt. Im fachgerechten Betrieb erweist sich die thermische Aktivierung von Betonteilen schließlich als umweltschonende und wirtschaftlich interessante Lösung im Vergleich zu konventionellen Methoden zur Raumtemperierung in Nichtwohngebäuden. Uponor als Systemanbieter liefert zum Betonkernaktivierungssystem Contec zusätzlich das Wissen, diese bauvorhabenbezogen zu planen. Der Service umfasst dabei die Beratung von TGA-Fachplanern und Architekten bis hin zur fachgerechten Inbetriebnahme des Systems.
Quelle und Bild: http://www.uponor.de & http://www.dako-pr.de
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