Roma empfängt im neuen Terminal Besuchergruppen
Das Tor zur Rollladenwelt
Wenn Wolfgang Ott über sein jüngstes Projekt auf dem Firmengelände der Roma KG spricht, dann ist ihm die Begeisterung anzumerken: „Mit diesem Gebäude haben wir eine architektonische Lücke geschlossen“, sagt der Augsburger Baumeister. Gemeint ist das neue Kundenterminal des Sonnenschutzspezialisten im bayerischen Burgau. Der „riesige Betonprügel“, wie Ott ihn nennt und die breite Glasfront des Bauwerks bilden sowohl rein optisch als auch funktional eine direkte Verbindungsklammer zu den angrenzenden Werkshallen – der mächtige Bogen ist das Tor zur Rollladenwelt.
Von hier aus starten Besuchergruppen ihre Führung mit einem unmittelbaren Blick in den laufenden Betrieb. Handwerkskunden, Berufs- und Meisterschulklassen, Architekten, Studenten, Fachpartner und die Bevölkerung der Region gelangen über das Terminal dorthin, wo täglich neue Rollläden entstehen. Durch die offene Glasfront überblicken die Gäste zunächst das gesamte Gelände. Ein Modell des Werks mit einem lichtanimierten Centerbereich und Multimediaeinrichtungen vermitteln einen ersten Eindruck von der Größe der Betriebsfläche.
Über Stege geht es anschließend in das Herzstück des Unternehmens: die Fertigung. Aus der Vogelperspektive beobachten die Besucher nun jeden einzelnen Arbeitsschritt – ohne dass der Produktionsfluss selbst unterbrochen werden muss. An verschiedenen Viewpoints ermöglichen Videos den Blick auf Details, die aus der Ferne nicht erkennbar sind. Der Tourguide kommentiert das Geschehen in der Werkshalle und auf den großen Flatscreens. Die Besucher passieren verschiedene Produkt- und Servicecenter, die erst Anfang des Jahres installiert wurden und wie kleine, selbstständige Fabriken arbeiten. Hier wird räumlich, personell und thematisch kombiniert, was zusammengehört, so dass die Arbeitsprozesse nun noch effizienter und qualitätsorientierter ablaufen.
Das in nur sechs Monaten gebaute Kundenterminal ist neben dem 2008 eröffneten Forum eine weitere Investition in die Außendarstellung Romas. „Gemeinsam mit den Stegen und den Aussichtsplattformen in den Werkshallen ist so ein schlüssiges Präsentationskonzept entstanden“, kommentiert Wolfgang Ott, der bereits seit zwölf Jahren an Bauprojekten für den Rollladen- und Sonnenschutzhersteller tätig ist. Das stetige Wachstum des Unternehmens bestimmte in dieser Zeit, wo und wann neue Gebäude und Gestaltungelemente hinzukamen. Gerade diese Ausgangslage, so Ott, macht Bauen bei Roma zu einer „reizvollen, architektonischen Herausforderung.“
Weitere Informationen: www.roma.de
Foto: Roma KG
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