Flachdachdämmung mit Steinwolle in der WLS 037 in Neubau und Sanierung

Nachhaltigkeit auf höchstem Niveau

Gladbeck – Seit Anfang 2010 bietet die Deutsche Rockwool mit der neuen Generation ihrer Flachdachdämmplatte „Durock 037“ ein Produkt, das dank seiner geringen Wärmeleitfähigkeit von nur noch  = 0,037 W/(mK) neue Maßstäbe im Wärme- und Brandschutz mit Steinwolle-Dachplatten setzt. Da die „Durock 037“ gleichzeitig eine hervorragende Ökobilanz aufweist, begeistert sie gleichermaßen Architekten, Fachhandwerker und Investoren, die nachhaltig bauen und sanieren wollen.
Von vielen Unternehmen wurde inzwischen die Selbstverpflichtung zu nachhaltigem, also ökonomisch wie ökologisch optimiertem Wirtschaften,  in den Unternehmensleitlinien fest verankert. Auch bei der Auswahl von Baustoffen berücksichtigen sie heute verstärkt Aspekte wie deren Haltbarkeit, Ökobilanz oder Recyclingfähigkeit. Ganz bewusst entscheiden sich etwa Bauherren, die auf Langzeitnutzung oder -vermietung einer gewerblichen Immobilie setzen, für eine Dämmung mit der „Durock 037“.

Dachdeckermeister Ralf Lange aus Oberndorf am Neckar dämmte gerade eine neue Produktions- und Lagerhalle der Blickle Räder + Rollen GmbH u. Co. KG in Rosenfeld: „Für uns und unseren Bauherrn war die Entscheidung für Steinwolle-Dämmstoffe von Rockwool von Anfang an klar. In der Tat gab es dann die Frage: Dämmen in 040er- oder 037er-Steinwolle? Die Prognosen zur Entwicklung der Energiepreise und das klare Bekenntnis der Firma Blickle zu nachhaltigem Handeln und Wirtschaften haben die Geschäftsleitung schließlich motiviert, jetzt in 160 cm Dämmung mit der ‚Durock 037’ zu investieren.“

Bestandsgebäude nachhaltig sanieren

Aber auch im Falle einer Sanierung empfiehlt sich – das zeigen Amortisationsrechnungen des Herstellers – die Entscheidung für eine 037er-Flachdachdämmung aus Steinwolle. Ein in der Praxis häufiger Fall: Der Besitzer einer gemäß WSVO 1995 errichteten Gewerbeimmobilie beschließt, auf seinem 10.000 Quadratmeter großen Flachdach eine Photovoltaikanlage mit einer kalkulierten Lebensdauer von 20 oder mehr Jahren aufzustellen. Die sachlich richtige Empfehlung des hinzugezogenen Dachdeckers lautet, dann lieber vor deren Installation die vorhandene, schon viele Jahre alte Abdichtung zu erneuern, um eine schwierige und deshalb teure Sanierung derselben fünf oder zehn Jahre nach Aufbau der Photovoltaikanlage zu vermeiden. Muss auf mehr als zehn Prozent des Flachdaches die Abdichtung erneuert werden, verlangt zudem die EnEV 2009, dass auch der Wärmeschutz aufgerüstet werden muss.

Aufstocken oder neu dämmen?

Um die Anforderungen der EnEV 2009 bei Nicht-Wohngebäuden mit niedrigen Innenraumtemperaturen (von 12 bis 19 °C) zu erfüllen, müssen Flachdächer eine Dämmung von etwa 140 mm Dicke mit der Wärmeleitfähigkeit 040 aufweisen. Bauherren, die nun nicht nur die 1995 eingebaute 040er-Dämmung von meist 60 cm Dicke aufstocken, sondern sich für eine Wärmedämmung durchgängig in 037er-Qualität entscheiden, sorgen dafür, dass sich die Sanierungsmaßnahme noch schneller amortisiert.

Wird die alte Flachdachdämmung komplett entfernt und durch 140 mm der „Durock 037“ ersetzt, kann im beschriebenen Fall allein durch diese Maßnahme der Primärenergiebedarf des Gebäudes um bis zu 283.000 kWh/a gesenkt werden. Die CO2-Emissionen würden um fast 90 Tonnen pro Jahr reduziert. Die Ausgaben für Heizöl pro Jahr sinken um etwa 17.000 Euro. Zahlen wie diese verdeutlichen, dass eine Flachdachdämmung mit der „Durock 037“ auch für Unternehmen zielkonform ist, die nachhaltig sanieren wollen.

Schon an die nächste EnEV denken

Investoren, die innerhalb der nächsten Monate den Bau einer Gewerbeimmobilie planen, sind gut beraten, vorausschauend zu planen. „Bereits jetzt ist absehbar, dass die nächste EnEV einen Umax-Wert für Flachdächer von niedrig beheizten Gebäuden vorschreiben wird, der eine Dämmdicke von mindestens 140 bis 160 mm in der Wärmeleitfähigkeit 037 erforderlich macht“, so die Überzeugung von Ralf Lange. „Wir empfehlen deshalb bei allen Bauvorhaben in diesem und dem kommenden Jahr, die EnEV 2012 quasi vorwegzunehmen. Auch weil es Teil unserer Firmenphilosophie ist, unseren Bauherren dabei zu helfen, nachhaltig zu wirtschaften und ökologisch verantwortlich zu handeln.“

Deutsche Rockwool – Dämmstofflösungen aus Steinwolle für nachhaltiges Bauen

Die Deutsche Rockwool produziert mit rund 1.100 Mitarbeitern an den Standorten Gladbeck, Flechtingen und Neuburg hochwertige Dämmsysteme aus Steinwolle. Mit umfassenden Sortimenten für den Hochbau, die Industrielle Weiterverarbeitung sowie die Technische Isolierung und Isolierungen im Schiffbau ist Rockwool der Marktführer für Steinwolle-Dämmung. Im Zentrum des unternehmerischen Handelns der Deutschen Rockwool steht  das Ziel, durch nachhaltiges Wirtschaften die Zukunft des Konzerns, seiner Mitarbeiter und Kunden ebenso wie die ökologische und ökonomische Basis nachfolgender Generationen zu sichern. Das Unternehmen modernisiert daher kontinuierlich die Produktionsprozesse in allen Werken, um deren Energiebedarf sowie ihre Emissionen zu senken. Gleichzeitig fördert die Deutsche Rockwool mit ihren Produkten bereits seit vielen Jahren nachhaltiges, energiesparendes und damit zukunftsweisendes Bauen. Als Tochter des dänischen Rockwool Konzerns kann die Deutsche Rockwool auf einen Erfahrungsschatz aus rund 75 Jahren Steinwolle-Herstellung zurückgreifen. Mit über 7.800 Mitarbeitern in mehr als 30 Ländern sowie  mit 21 Produktionsstätten ist der Konzern der weltweit führende Anbieter von Produkten und Systemen aus Steinwolle.

Datum:  17.08.2010
Foto:     Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. OHG

(Text- und Bildmaterial steht auf den Internetseiten www.rockwool.de und www.drsaelzer-pressedienst.de zum Download bereit.)

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