In 30 Jahren an die Spitze

Jubiläum beim Sonnenschutz- und Torehersteller Roma

Vom kleinen Handwerksbetrieb zum Marktführer – die Roma Rolladensysteme GmbH, Burgau, ist hierfür ein herausragendes Beispiel: Am Anfang stand die Idee, Rollläden in Serie zu produzieren. Jedermann sollte sich Qualität leisten können. Deshalb gründete der Industriekaufmann Roland Thoma 1980 das Unternehmen in einer Holzhütte in Kleinkötz. Wertarbeit ‘Made in Germany’, schnelle Lieferbereitschaft und die stetige Weiterentwicklung der Produkte bestimmen seither die Firmenphilosophie. Heute fertigt Roma nicht nur Vorbaurollläden, sondern bietet eine umfangreiche Produktpalette rund um außenliegenden Sonnenschutz sowie Garagentore. Damit stieg das Unternehmen in nur 30 Jahren zum Branchenprimus auf.

Wie alles begann …

“Mein Elternhaus diente als Bank-Sicherheit für das Startkapital”, erzählt der Firmengründer. “Zunächst hatte ich nur vier Mitarbeiter – darunter auch meine Mutter und meinen Stiefvater. Doch unser Einsatz hat sich gelohnt: Nach nur zwei Jahren mussten wir die Produktion erweitern, um die stetig steigende Nachfrage befriedigen zu können.” 1988 platzte die Firma trotz weiterer Flächenanmietungen aus allen Nähten. Deshalb zog Roma mit inzwischen 17 Mitarbeitern in eine Halle im Industriegebiet von Burgau um, das zwischen Ulm und Augsburg direkt an der Bahnlinie liegt. 1989 folgte dann der Bau eines Hochregallagers. So war es möglich, nach der Wende die große Nachfrage aus dem Osten zu bedienen.

Nicht reden, machen!

Von Anfang an engagierte sich das Unternehmen aber auch direkt in den neuen Bundesländern. Schon im November 1990 erwarb es einen maroden Rollladenbaubetrieb in Rostock. Eine zusätzliche Fertigung für Rolltore errichtete der Hersteller in Jeserig bei Berlin. Parallel dazu investierte man kräftig am Firmensitz in Burgau: Es entstanden eine weitere Halle, eine eigene Produktion der Rollladen-Aluminiumprofile sowie die damals modernste Pulverbeschichtungsanlage ihrer Art. Ebenso fand eine weitere Professionalisierung in puncto Marketing, Logistik und Entwicklung statt. Und durch den Zukauf von Lieferanten wuchs die Zahl der Produktionsstätten weiter. Heute fertigen rund 600 Mitarbeiter jährlich zirka 400.000 Rollläden, 40.000 Jalousien und 8.000 Garagentore an den Standorten Burgau, Rostock, Ludwigshafen, Oschatz und Essingen.

Trendsetter

Ausschlaggebend für den Erfolg des Unternehmens war die Entwicklung des ‘Rondo’. “Als ich die Idee von dem runden Rollladenkasten 1991 in der Firma vorstellte, erklärten mich einige Mitarbeiter für verrückt”, plaudert Roland Thoma aus den Nähkästchen. Doch es kam anders: Der runde Vorbaurollladen traf den Nerv der Zeit und ist selbst heute als Designklassiker noch stark gefragt. Aber auch weitere Produkte wie das Deckenlauftor Silento, der Schrägrollladen Trendo und moderne Bauelemente mit Mehrwert sowie perfekter Service und Zuverlässigkeit machen die Marke Roma über die Grenzen hinaus bekannt. Ebenso sorgen die jüngsten Entwicklungen wie der erste jalousierbare Dachfensterrollladen Werso, die Lichtlenkung mit modernen Außenjalousien sowie der windfeste textile Sonnenschutz Zip-Screen für Furore in der Branche.

Offenheit und Transparenz

“Wir legen sehr viel Wert auf einen intensiven Kontakt mit unseren Kunden”, betont Thoma. “Sie geben den Takt bei uns an und im Dialog mit ihnen arbeiten wir an innovativen Zukunftslösungen.” Die Offenheit zeigt sich auch in der Transparenz der Firmenarchitektur. Im 2000 errichteten Verwaltungsgebäude sitzt der Chef mitten zwischen seinen Angestellten. Und auch die Büros der einzelnen Produktions- und Service-Center liegen unmittelbar in den Fertigungshallen. Besonders stolz ist man jedoch auf das 2008 eingeweihte ‘Forum’. Der flache Bau ist gleichzeitig Schaukasten, Schulungsgebäude und Begegnungsstätte für Handwerkskunden und Architekten.

Passende Portale:

Ähnliche Beiträge:

Tags: , ,

Hinterlasse eine Antwort