Premium-Dach für historisches Landgut
Im Deutsch-Belgischen Naturpark Hohes Venn / Eifel liegt umgeben von Wald und Feldern ein architektonisches Kleinod: Gut Hirschberg bildet den Kern eines über 100 Hektar Land umfassenden Besitzes. Das privat genutzte Gebäude inkl. Remisen und Garagen sollte gemäß der aktuellen Energiestandards und hinsichtlich zeitgemäßen Wohnens mit viel Licht modernisiert werden.
Dies beinhaltete auch eine umfangreiche Dachsanierung, die wegen der Giebel, Dachversprünge, -einschnitte und -überstände sowie Gauben, Erker und Kamine eine echte Herausforderung darstellte. Bauherr, Planer und Dachdecker setzten dabei mit dem Tondachziegel „PREMION” „NOBLESSE” in Kristall-Schiefer glasiert auf Premium-Qualität aus unserem Hause.
Eine wichtige Bedingung vor Beginn der Arbeiten war, die Harmonie von Dach und Fassade aus Bruchsteinmauerwerk zu bewahren. Ursprünglich war das Haus mit roten Tondachziegeln eingedeckt. Nach eingehender Beratung mit dem Dachdecker Stefan Klein aus Schleiden entschied sich der Bauherr für eine Neueindeckung mit „PREMION” „NOBLESSE” in Kristall-Schiefer glasiert. Hier wurde dann auch das Planungsbüro Steidtner, Euskirchen-Flamersheim, mit einbezogen.
Dieses Top-Modell unter den Tondachziegeln vereint neben hervorragender Optik auch hochmoderne Technik und starken Schutz. Gerade für das raue Klima der Eifel ist der mit 1.100 Grad gebrannte und keramisch durchgefärbte, äußerst robuste Ziegel die erste Wahl, denn er widersteht fast jedem Wetter und nachgewiesen selbst langen und starken Frostperioden. Und die „NOBLESSE”-Glasur sorgt dafür, dass Schmutz, Moose und Algen kaum eine Chance haben, sich abzulagern. Mit dem Zubehörprogramm für „PREMION” wurden die insgesamt ca. 4.000 m² umfassenden Dachflächen mit den passenden Schneefanggittern, Antennendurchgängen, Dunstrohren sowie Firstanschluss-Lüfterziegeln inkl. „FIRSTFIX”-System farblich und vollkeramisch perfektioniert. Und durch das innovative Duo Firstanschluss-Lüfterziegel + „FIRSTFIX” erhielten die Dächer zusätzlich eine optimale Belüftung und Sturmsicherung für ein langes Dachleben.
Test erfolgreich bestanden
Bevor der Premium-Ziegel inkl. Zubehör jedoch auf allen Dachflächen zum Zuge kam, musste er erst einmal bei der „Testeindeckung” des Daches vom Garagentrakt bestehen. Doch das neue „PREMION”-Dach überzeugte die Eigentümer auch im Zusammenspiel mit den in Kupfer ausgeführten Kehlen, Kaminverkleidungen, Regenrinnen und Fallrohren. Bei der gesamten Dachsanierung trug das Fachunternehmen aus Schleiden zunächst den alten Dachaufbau ab, der mittlere Abschnitt des Dachstuhls wurde von Grund auf saniert und die Sparren wurden aufgedickt, um die Richtlinien der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu erfüllen. Im Anschluss an die Zimmermannsarbeiten wurde beim Neuaufbau zunächst die luftdichte Hülle hergestellt. Dann folgte eine Auflage aus 52 mm starken Holzfaserdämmplatten. Darauf wurde eine 4 x 8 cm starke Konterlattung mit Doppelgewindeschrauben befestigt. Dachprofi Stefan Klein: „Zum Einschrauben sollte man unbedingt immer eine Einschraubhilfe verwenden, die dafür sorgt, dass der exakte Winkel von 60º zur Dachneigung eingehalten wird. Bei größeren Dämmdicken spielen schon kleinste Abweichungen eine große Rolle, denn die Konterlattung übernimmt die Funktion der Lastabtragung, dient als Auflage für die Dachlatten und schafft den erforderlichen Hinterlüftungsraum.” Auf die Konterlattung wurde dann eine 3 x 5 cm starke Traglattung für die neuen „PREMION”-Ziegel montiert. Stefan Klein: „Die Dachziegel ließen sich trotz der Herausforderungen, die das Dach durch seine Dachversprünge, -einschnitte und Gauben mit sich brachte, einfach und schnell verlegen, so dass wir zügig mit der Eindeckung voran kamen.”
Die Ortgangkanten, Balkenköpfe und Überhänge des Daches sowie die Giebelfelder und die Gauben erhielten schließlich eine Verkleidung mit Naturschiefer, der vorzüglich zur Farbe und zum Naturprodukt Ton des „PREMION” „NOBLESSE” in Kristall-Schiefer glasiert passt. Und gemeinsam liefern sie einen schönen Kontrast zum Bruchsteinmauerwerk bzw. den weiß verputzten Passagen der Außenwände.
Ein Haus mit neuem Charakter
Als Glücksfall erwies sich für die neuen Eigentümer von Gut Hirschberg der Umstand, dass das in Teilen bereits Ende des 19. Jahrhunderts errichtete und 1990 erweiterte Gebäude nicht unter Denkmalschutz stand. Somit konnten sie mit dem Architekten Hans-Georg Steidtner und den beteiligten Bauunternehmen unter dem neuen „PREMION”-Dach auch ein neues Gestaltungs- und Raumkonzept verwirklichen. Jetzt liefern bodentiefe, weiß gerahmte Fensterflächen im Erdgeschoss viel Licht und den Blick in die Natur des nicht gestalteten Gartens, der scheinbar ungestört in den Wald rund um Gut Hirschberg übergeht. Damit haben die Eigentümer sich ein Refugium geschaffen, das durch das vollkeramische Dach jahrzehntelang Geborgenheit und Sicherheit bietet. Egal ob über der Eifel die Sonne scheint, es regnet oder ein harter Winter bevorsteht.
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