Aluminiumindustrie: Schlüsselindustrie für Klima- und Umweltschutz

Sozialpartnerschaftlicher Branchendialog „Ressourceneffizienz
von Aluminiumprodukten” von IG Metall und GDA

Berlin / Düsseldorf, 19. Mai 2009 – Wie in Produktion und Konsum intelligenter
und sparsamer mit den eingesetzten Ressourcen umgegangen werden kann,
darüber diskutieren die Industriegewerkschaft Metall (IGM) und der
Gesamtverband der Aluminiumindustrie (GDA) gemeinsam mit dem
Bundesumweltministerium (BMU). Das bisher einzigartige Dialogprojekt trifft in
den beteiligten Betrieben auf ungewöhnlich hohes Interesse und wurde im
Rahmen der BMU-Initiative „Netzwerk Ressourceneffizienz” angestoßen. Zu
dessen Gründungsmitgliedern zählen auch die IG Metall und der GDA.

Der intelligente und sparsame Umgang mit Energie und Rohstoffen ist entscheidend für eine
langfristig erfolgreiche Umwelt- und Wirtschaftspolitik. Die Aluminiumindustrie ist für den
Klima- und Umweltschutz eine Schlüsselindustrie: Einerseits zählt sie bei der Produktion zu
den energieintensiven Industriezweigen. Andererseits wird der Werkstoff Aluminium vielfach
in innovativen Technologien verwendet und seine Energiebilanz ist häufig, über die
Nutzungsdauer betrachtet, positiv.

Neuartig an dem Dialogprojekt ist, dass die Beschäftigten einer Branche gezielt einbezogen
werden, um den bewussten Umgang mit Ressourcen innerhalb und außerhalb der Betriebe
zu fördern. Die Mitarbeiter wurden damit in ihrer Doppelrolle als Produzenten und
Konsumenten von Gütern angesprochen – und damit wird ihre Expertise in der Produktion
sowie die Einflussmöglichkeiten als Verbraucher für mehr Ressourceneffizienz genutzt.

Zwei Expertenworkshops mit Arbeitnehmer- und Managementvertretern rahmten eine
Fragebogenaktion in 15 beteiligten Betrieben ein, um den Kenntnisstand zum Thema
Ressourceneffizienz zu ermitteln und andererseits nach konkreten Verbesserungsvorschlägen zu fragen.
Der unerwartet hohe Rücklauf aus der Fragebogenaktion – rund 16 Prozent
aller Beschäftigten antworteten – zeigt, dass das Projekt auf ein außergewöhnlich großes
Interesse bei Mitarbeitern und Management stößt. Die Steigerung der Ressourceneffizienz
bei Herstellung und Verwendung von Aluminiumprodukten stuften 97 Prozent der Befragten
als „sehr wichtig” oder „wichtig” ein. Themenfelder wie Schrottmanagement,
Ressourceneffizienz von Aluminiumprodukten, Recycling oder auch Einfluss des
Verbraucherverhaltens sollen nun in einem Folgeprojekt für innerbetriebliche
Präsentationen und Plakate aufbereitet werden. Darüber hinaus soll entsprechendes Wissen in die Aus- und Weiterbildung integriert und für das betriebliche Vorschlagswesen besser nutzbar gemacht werden.

IG Metall

IG Metall Vorstand
Angelika Thomas, Tel: 069 6693 2259
angelika.thomas@igmetall.de
Hannelore Elze, Tel: 0211 9650 3119
hannelore.elze@igmetall.de

Gesamtverband der Aluminiumindustrie e. V.
Stefan Glimm
Telefon: +49 211 4796 168
E-Mail: stefan.glimm@aluinfo.de

 
Hinweis: Weitere Informationen zum Dialogprojekt: www.aluminium-ressourceneffizienz.de,
zum Thema Ressourceneffizienz siehe auch: www.netzwerk-ressourceneffizienz.de

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