100 Jahre FOS® im Dienst des Dachhandwerks

Im Zeitalter der Globalisierung ist es ein markantes Ereignis, wenn ein mittelständisches Unternehmen in Deutschland sein 100-jähriges Firmenjubiläum begehen kann. Und das als Familienbetrieb in der fünften Generation. Entwickelt, geprüft und produziert wird noch heute im sauerländischen Stammwerk Dahle sowie seit 1990 in einem Zweigbetrieb im vogtländischen Treuen. Tradition und Fortschritt sowie das bei den Mitarbeitern angesammelte fachliche Know-how machten das im Januar 1909 von Friedrich Ossenberg-Schule gegründete Unternehmen zum heute führenden europäischen Hersteller von Befestigungsprodukten für Dach und Fassade. 

In seiner Begrüßungsrede vor rund zweihundert Gästen bedankte sich der jetzige Geschäftsführer Jan Kaemper bei seinen Mitarbeitern: „Neben der Dankbarkeit spüre ich etwas von der Bedeutung und Leistung der alten Generation Mitarbeiter, die sich besonders nach dem Krieg Jahr um Jahr für FOS® eingesetzt haben.” Aus dem anfänglichen Kleinbetrieb entstand in Altena-Dahle im Laufe der Jahrzehnte – mit Unterstützung innovativ denkender Mitarbeiter – durch An- und Umbauten der heutige Firmensitz in Dahle. Mit Sturmklammern, Firstklammern und weiteren Befestigungsprodukten für die Dachbaustoffindustrie und das Dachhandwerk spezialisierte sich FOS® im Laufe seiner hundertjährigen Firmengeschichte auf diese Bereiche

Der Präsident des Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks, Karl-Heinz Schneider, wies in seinem Grußwort nachdrücklich auf den Umstand hin, das FOS® als Unternehmen dem Dachdeckerhandwerk immer durch die Mitarbeit in Ausschüssen und Arbeitskreisen mit Rat und Tat zur Seite stand und weiterhin steht. Damit zählt das Unternehmen heute zu einem der wenigen noch nicht globalisierten, traditionell im deutschen Dachdeckerhandwerk verwurzelten Herstellern.

Als Unternehmensziel setzte Jan Kaemper auf der 100-Jahr-Feier klare Maßstäbe für die Zukunft: Ideen einbringen, dem Dachhandwerk Hilfsmittel zur sicheren Befestigung bieten, die Produktqualität hoch halten, noch intensiver auf Kundenwünsche eingehen, Arbeitsplätze sichern und mit Investitionen das Unternehmen auf die kommenden Jahrzehnte vorbereiten.

Besonderen Wert legt die Geschäftsführung auf ihre christliche Ausrichtung. Jan Kaemper: „Bei allen Zielen möchte ich jedoch die Bedingungen nicht vergessen: es soll alles in dem Bewusstsein geschehen, dass nicht ich der Macher bin. Das bewusste sich unter den Willen Gottes stellen erscheint mir sinnvoll. Jemand über mir zu akzeptieren macht mir Hoffnung. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten und am Meilenstein unserer Unternehmensgeschichte brauche ich diese Hoffnung.”

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